So, nun haben wir den Salat: Irgendeine Agentur (Reeeeting-Edschensies) hat Griechenland bescheinigt, was doch seit geraumer Zeit eh´ jeder weiß. Die Griechen haben keine Kohle mehr. Das wusste man ja schon vor der Euro-Einführung, und zwischendurch wusste man das auch. Einzig, hätte man es zugegeben, dann hätte man auch handeln müssen. Und so hat man gesagt: "Ach ihr Griechen, scheiß doch auf die 3% Haushaltsgedöns, die man nicht überschreiten darf - ihr dürft - und wir ab jetzt auch!" (ich glaub der Eichel war´s - ach, der Eichel.)
Und unsere und die französischen und überhaupt alle Banken haben den Griechen Geld geliehen, was sie gar nicht hatten (also die Griechen). Ebenso wie die Amis den Häuslebauern Geld geliehen haben, das die wiederum gar nicht hatten (also die Häuslebauer). Und am Ende tun nun alle so, als ob sie das gar nicht gewusst hätten. Selbst der Schäuble schaut boniert in die Kamera (zur Erinnerung: Schäuble ist der Mann, der einst mit einem Koffer voller Schwarzgeld durch die Landen gebraust und mittlerweile konsequenterweise Finanzminister ist) und tut so, als müsse man jetzt irgendwie doch mal handeln.
Na, wenigstens gehört er noch zu denen, die die Banken mit ins Boot nehmen wollen (oder zahlt der Staat künftig jedem kleinen Spekulanten sein verlorenes Geld zurück?) Die meisten aber haben nix Besseres zu tun, als um ihr (ja ihr, nicht unser) doofes Europa zu jammern und beschwören gleich die nächste Bankenkrise herauf, wenn jetzt nicht der Steurzahler nochmal in die Presche spränge, so dass man die Banken wieder in Ruhe Geld verdienen lassen könne.
Ich hab´ ja so langsam den Eindruck, dass in diesem Krämerladen Europa kein Mensch auch nur die geringste Ahnung hat, was er da tut, bestenfalls gute Freunde bei den Banken, die ihm sagen was er tun soll aber schon gar nicht mehr (schon lange nicht mehr) auf die hört, die ihn irgendwie auf seinen satten Posten gewählt haben. Stattdessen wird der geneigte Bürger wie ein kleines dummes Deppchen behandelt.
Und wo wir gerade bei Banken sind, da möchte ich doch jemanden zitieren, der auf die Frage, ob er beim JPMorgan Chase Corporate Challenge (ein jährlich zur Teamstärkung auch in Frankfurt stattfindender Marathon, veranstaltet von der gleichnamigen Investmentbank) teilnimmt:
"Nö, ich lauf ja auch nicht beim NPD-Marathon mit." Das hätte mir einfallen sollen.
Donnerstag, 16. Juni 2011
Sonntag, 12. Juni 2011
Vertrauensfrage
ich musste diesen Satz auf einem Plakat lesen: "Millionen Kunden in Europa vertrauen uns". Aber nicht auf der Werbung einer Partnervermittlung, sondern auf der einer Kreditanstalt – Institut ist mir hier eindeutig zu hoch gegriffen. Und wie bringe ich es Euch nur schonend bei: Äh – NEIN!
Es mag sein, dass diese spezielle Anstalt mehrere Millionen Kunden zählt, aber die letzten, die einer Bank Vertrauen geschenkt haben, waren Bonnie und Clyde – Vertrauen darauf, dass dort unter Einsatz ihres Lebens Geld zu holen sei. So gesehen gar kein so überholtes Konzept.
Vertrauen, Banken, ist kein Kriterium bei der Entscheidung für die eigene Bank. (Ich würde ja "richtige" Bank schreiben, aber allein beim Gedanken kommen mir Bröckchen hoch.) Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera, die Entscheidung für das geringste Übel. Und schon der Begriff "Wahl" in dem Zusammenhang ist Käse, denn es gibt keine Wahl. Wer seine monatlichen Verpflichtungen und Einkommen erledigt haben will, der benötigt ein Konto – so einfach ist's.
Aber zurück zum Vertrauen (und zu dem Gefühl von Übelkeit beim Schreiben). Vertrauen kann der abhängige Kunde allein darauf, dass seine Anstalt bei jeder Transaktion Geld verdient. Entweder klammheimlich, durch das Hinauszögern derselben oder ganz offen, per Gebühr – beides eine Frechheit. Alles Weitere hat mit Vertrauen nichts zu tun, nur mit Zwängen. Und – Banken – Ihr vertraut Euch selbst nicht: Wo sind wir mittlerweile? Bei Basel V. Damit jedenfalls wird entschuldigt, wie man Kleinanleger gängelt, weil man mal wieder im großen Stil irgendwo einen Milliardenkredit an die Wand gefahren hat. Diese "Basel"-Regeln nämlich – nur falls Sie liebe Leserschaft noch nicht damit in Berührung kamen – sollen die Kreditvergabe so limitieren, dass die Bank ihr Risiko minimiert. Nun sollte man meinen, nach dem Schneider-Reinfall würde Basel I oder II genügt haben, aber wir sind bei Basel V. Mehr müsste man dazu nicht sagen.
Wenn also der Chef des Internationalen Währungsfonds die Angestellte eines Hotels zum Oralverkehr zwingt, dann ist das nur eine sehr harmlose Manifestation dessen, was Banken ohnehin tun: Arbeitende nötigen, demütigen und gerne auch Besitz verbrennen. Die Demütigung steht der Dame noch per Gerichtsprozess bevor. Dass das Hotelzimmer noch intakt ist scheint mir pures Glück. Ich jedenfalls spüre immer so einen unangenehmen Schmerz im Rektum, wenn ich – im Zeitalter weltweiter Vernetzung – eine Überweisung tätige, die erst Tage später beim Adressaten eintrifft, die unfassbaren Überziehungszinsen aber quasi ab der Sekunde gezählt werden, da mein überteuertes Girokonto nur an der Nulllinie entlangschrappt.
Vertrauen? Ich wünschte, ich könnte darauf vertrauen, dass unsere rückgratlosen Regierenden die nächste Bankenkrise einfach hinnehmen und die entsprechenden Kreditanstalten den Lokus runterspülen. Aber nicht einmal auf die Instrumente der Marktwirtschaft darf man Vertrauen, wenn es um Euch, Banken, geht.
Und gerade wollte ich diesen Eintrag eigentlich beenden, wollte nur eben noch einmal schauen, wie der unerhörte, aktuelle Claim der Targobank lautet, in dem (so erinnere ich mich aus der TV-Werbung) von "Transparenz" die Rede war. Mir scheint jedenfalls den wenigsten geprellten Kunden der Citibank transparent, dass sie mit der Targobank nur einen neuen Namen für dieselben Verbrecher bekommen haben. Beim Stöbern auf der Webseite fand ich dann das hier: TARGOBANK erhält Innovationspreis für Markenkreation. Und darin "Die Jury lobt die herausragende Umsetzung des Rebrandings." Ich gratuliere und frage mich, ob ich heulen, lachen oder kotzen soll. Es wird wohl die diabolische Mischung aus allen Dreien.
Liebe Heiratsschwindler, Betrüger, Abzocker und Hochstapler: Wenn Ihr künftig Euch selbst oder Euren Webseiten einen neuen Namen gebt und den erfolgreich zum neuen Betrügen, Abzocken und Heiratsschwindeln verwendet, dann bewerbt Euch doch konsequenterweise auch für den Innovationspreis für ein erfolgreiches Rebranding – da geht was!
In diesem Sinne vertraue ich auch weiterhin darauf, von meiner Bank tief, ungefragt und schmerzhaft missbraucht zu werden!
"Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper
Samstag, 11. Juni 2011
sowas kann man sich ja nich ausdenken, oder?
Betr.: Retten Sie die traurigsten Delfine
25 frei lebende Delphine erwartet ein qualvolles Leben in Gefangenschaft, da "Resorts World Sentosa" eine neue Attraktion möchte. Doch unser globaler Aufschrei kann das ganze Projekt zu einem PR-Desaster machen und die Freiheit der Tiere sichern. Unterzeichnen Sie die Petition, um diese traurigen Tiere zu befreien, und den Handel mit gefangenen Wild-Delfinen zu bekämpfen.
Die Herde Wild-Delfine schwamm friedlich vor Samoa, als die Fangnetze zugezogen wurden -- 25 von ihnen wurden für eine neue Show in einem Luxus-Erlebnispark eingefangen. Ausgehungert sind sie nun eingepfercht in winzige Käfige -- doch wir können Sie befreien.
Für wilde Delphine ist die Gefangenschaft eine Tortur. Ihr kraftvolles Echolot-System prallt von den Wänden zu ihnen zurück - als ob sie in einem unendlichen Haus voller Spiegel gefangen wären. Die meisten sterben jung - an stressbedingten Krankheiten. Manche begehen sogar Selbstmord. Wenn das reiche Resorts World Sentosa erfolgreich ist und die Delphine dort in Gefangenschaft bleiben, wird die Hälfte von ihnen in den ersten zwei Jahren sterben - und es würde die weithin verbotene Praxis, wilde Delfine zu fangen, legitimieren. Wir dürfen dies nicht zulassen - erheben wir unsere Stimmen, um sie zu befreien.
Vor zwei bereits Jahren musste Resorts World die Pläne für eine Walhai-Ausstellung aufgeben, weil ein gewaltiger Aufschrei ihren Ruf bedrohte. Tun wir nun mit einem massiven Aufruf dasselbe für diese schönen und intelligenten Geschöpfe - und machen wir dies zu einem Wendepunkt im Kampf gegen den globalen Handel mit Wild-Delfinen. Sobald wir 500.000 Unterschriften gesammelt haben, wird die Petition an Resorts World und die Medien übergeben. Bitte unterschreiben Sie und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:
http://www.gibunsdeineemailadressedamitwirdirdoofeviagramailsschickenkoennen.org/ (Adresse geändert, die Redaktion)
Die erschreckend brutale Wild-Delfin-Branche ist in vielen Nationen verboten, von Großbritannien bis Costa Rica. Bei der grausamen Gefangennahme werden die Delfine in flaches Wasser getrieben, wo bis zur Hälfte der Tiere ertrinken oder an ihren Verletzungen sterben, noch bevor sie überhaupt gefangen werden. Wenn wir Resorts World jetzt dazu zwingen, die wilden Delfine freizulassen, senden wir eine mächtige Botschaft an alle anderen Parks - und können die Fangindustrie in die Knie zwingen. Außerdem können wir diesen Delfinen die Chance auf ein neues Leben geben - der renommierte Delfin-Experte Ric O’Barry hat angeboten, die Tiere wieder auszuwildern.
Resorts World argumentiert, dass ihr "interaktives Heilbad-Programm" die Heilung von kranken und behinderten Kindern unterstützt - aber es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, die diese Methode untermauern, für die verzweifelte Eltern Tausende für eine angebliche Heilung ausgeben. Außerdem behaupten sie, dass ihre Projekte die Bewahrung der Tiere unterstützen - doch Delfin-Fangfahrten sind gleichermaßen auch Jagd-Expeditionen. Die "ausstellungswürdigen" Tiere werden verschont, während die anderen abgeschlachtet werden. Wenn Resorts World gefangene Wild-Delfine "bestellt", treibt dies den Bedarf für solche barbarischen Jagden in die Höhe.
Der Handel mit gefangenen Wild-Delfinen muss aufhören. Die Welt bewegt sich langsam aber sicher in diese Richtung, und unser Eingreifen könnte zu einem wichtigen Präzedenzfall werden. Resorts World musste sich dem Druck schon einmal beugen und kann sich keinen weiteren Schlag gegen sein Image leisten. Wir müssen dringend unsere Stimmen erheben, um die traurigsten Delfine der Welt zu befreien - und wir können eine entscheidende Schlacht gewinnen, um alle wilden Delfine vor einem kurzen und elenden Leben in Gefangenschaft zu bewahren. Unterzeichnen Sie jetzt und senden Sie diese E-Mail an Ihre Familien und Freunde:
http://www.vielleichtkriegnwirdeinemailadressejamitdiesergeschichteendlich.org (Adresse geändert, die Redaktion)
Wild-Delfine sind unbeschreiblich verspielt, sozial und fürsorglich und überdies extrem intelligent - sie sind zutiefst hinreißende Geschöpfe. In der Welt, die wir uns alle wünschen, werden Delfine nicht gejagt, gefangen und gebrochen - sie werden mit jenem Respekt behandelt, der allen Lebewesen zusteht. Indem wir uns für ihre Freiheit einsetzen, gehen wir einen kleinen, aber äußerst wichtigen Schritt, um diese Welt Wirklichkeit werden zu lassen.
Voller Hoffnung,
Hans-Dieter, Gudrun, Steffen, Torben, Nirwana-Pascale, und das gesamte gibmirdeineemail-Team. (Namen geändert, die Redaktion)
Mittwoch, 8. Juni 2011
Bohrende Frage
Was macht eigentlich jemand mit einem Waschzwang oder einer ähnlichen Reinlichkeitsneurose in Anbetracht all der medialen EHECtic um ihn oder sie herum? Verdoppeln solche Menschen jetzt die Bemühungen? Oder sitzen sie – das erste Mal in ihrem Leben – ruhig in ihren Badewannen und denken "Ha, hab' ich doch immer gewusst."
Sowas beschäftigt mich wirklich.
Sowas beschäftigt mich wirklich.
Verschwörungstheorie
Ich glaube ja, dass die Japaner Fukushima gar nicht in den Griff bekommen wollen, da sie den Erfolg des Godzilla-Remakes von Emmerich nie verwunden haben. Nun pumpen sie fleißig radioaktives Wasser in den Pazifik und warten darauf, dass endlich ein reales, mutiertes Biest den Weg nach Kalifornien schafft und dort an Land geht.
Gipfeln wird all das in einem Werbespot, in dem sich ein Honda Jazz – auf der Flucht vor Godzilla 2011 – zwischen all den querstehenden Dodges, Camaros, Hummers und Mustangs erfolgreich in sichere Gefilde schlängelt.
So sieht's nämlich aus!
Gipfeln wird all das in einem Werbespot, in dem sich ein Honda Jazz – auf der Flucht vor Godzilla 2011 – zwischen all den querstehenden Dodges, Camaros, Hummers und Mustangs erfolgreich in sichere Gefilde schlängelt.
So sieht's nämlich aus!
Das wird es wohl nie geben
Einen Online-Buchstabierwettbewerb.
"Buchstabieren Sie Gesundheit."
"G-E-S-U-N-D-H-E-I-T"
"Bravo!"
Einen Navi für den Supermarkt.
"Zum Salz bitte am dritten Regal links abbiegen, dann 7 Meter geradeaus, dann rechter Hand ganz unten, zwischen Dosenfisch und Frischhaltefolie."
Menschen mit so viel Chuzpe, dass sie ausnahmslos jede Überweisung an Behörden und Ämter mit dem Betreff "Für sexuelle Gefälligkeiten" tätigen.
Einen Mann der sagt: "Hör auf mich zu blasen, sonst hol' ich die Polizei".
Eine Frau die sagt: "Mein Kind ist nicht faul, es ist einfach unfassbar blöd."
Offline-Cybersex
"Ohja, gib's mir gib's mir. Neeee, nich anfassen!"
Das große Guiness-Buch der gescheiterten Rekordversuche.
Word-Nutzer die wissen dass … nur ein Zeichen ist, nicht drei, fünf oder sieben........
Eine Verlierer-Ehrung.
RTL ohne fremdschämen.
Klatschreporter die verstehen, dass der beste Weg mit Idioten umzugehen ist, nicht über sie zu berichten!
… wird fortgesetzt.
"Buchstabieren Sie Gesundheit."
"G-E-S-U-N-D-H-E-I-T"
"Bravo!"
Einen Navi für den Supermarkt.
"Zum Salz bitte am dritten Regal links abbiegen, dann 7 Meter geradeaus, dann rechter Hand ganz unten, zwischen Dosenfisch und Frischhaltefolie."
Menschen mit so viel Chuzpe, dass sie ausnahmslos jede Überweisung an Behörden und Ämter mit dem Betreff "Für sexuelle Gefälligkeiten" tätigen.
Einen Mann der sagt: "Hör auf mich zu blasen, sonst hol' ich die Polizei".
Eine Frau die sagt: "Mein Kind ist nicht faul, es ist einfach unfassbar blöd."
Offline-Cybersex
"Ohja, gib's mir gib's mir. Neeee, nich anfassen!"
Das große Guiness-Buch der gescheiterten Rekordversuche.
Word-Nutzer die wissen dass … nur ein Zeichen ist, nicht drei, fünf oder sieben........
Eine Verlierer-Ehrung.
RTL ohne fremdschämen.
Klatschreporter die verstehen, dass der beste Weg mit Idioten umzugehen ist, nicht über sie zu berichten!
… wird fortgesetzt.
Dienstag, 7. Juni 2011
Lieber Herr D`Inka
Danke, danke, danke! Ich möchte weinen vor Glück ob Ihrer Antwort in der F.A.Z. (Rhein Main Zeitung vom Montag, den 06.06.2011) auf eine dieser vielen unsinnigen, nörglerischen emails, die von "Wutbürgern" oder, wie Sie es nennen, "Nölschreibern", ich möchte es ergänzen durch "Terrorkunden" verfasst werden.
Dieser Eine nämlich mochte sich darüber aufregen, dass "die" Zeitungen ein "hartnäckiges Schweigen" über den Namen der Unternehmen, in denen EHEC-Verdacht herrschte an den Tag legten. "Bevormundung" wähnte er und unterstellte den Zeitungen gleich auch noch eine übergroße Nähe zu Anzeigenkunden und Unternehmen. Und so ließen Sie - freundlicherweise mit Ankündigung - dem Mailer Ihren Unmut spüren über die zunehmende Verrohung schnell gefertigter Anschreiben, gefördert durch die Erfindung der email.
Dem möchte ich mich anschließen, vor allem im Zuge der nicht abebben wollenden Diskussionen über die Servicewüste Deutschland. Ich möchte neben dem viel propagpagierten Wutbürger und dem Kundenterror eine neue Spezies ausmachen, nämlich den Terrorkunden.
In diesem Sinne:
Liebe, sehr geehrte Kunden,
ich weiß, dass Sie Rechte haben und auch gerne in Anspruch nehmen, Rechte übrigens, die sich manchmal nicht einmal mit Grundrechten der Bundesreprublik Deutschland vereinbaren lassen ("Die Würde" und so).
Deshalb nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es sich einfach nicht gehört, eine email ohne Anrede zu verfassen (ja, es gehört sich nicht!); ebenso zweckfreie, nicht zu entschlüsselnde Abkürzungen, die kein Mensch (ja, Händler sind auch Menschen, falls Ihnen das entgangen sein sollte) versteht, weil Sie sich diese erst beim Schreiben in Ihrem kleinen Kopf ausgedacht haben.
Bitte unterlassen Sie auch das Hervorheben von Ihrer Meinung nach wichtigen Textpassagen durch Fettschrift oder (noch viel schlimmer) drei Frage-, Ausrufungs- oder sonstirgendwelchen Zeichen. Der Imperativ ist eben nicht immer Sexy.
Und - Achtung lieber Terrorkunde, jetzt kommt das Wichtigste - vergessen Sie dieses widerliche "MFG" oder, weitaus schlimmer, "mfg", es sei denn Sie möchten, dass der Empfänger Ihrer email sofort erkennt, dass Sie nichts im Kopf haben.
Haben Sie das verstanden??? Danke!!!
Dieser Eine nämlich mochte sich darüber aufregen, dass "die" Zeitungen ein "hartnäckiges Schweigen" über den Namen der Unternehmen, in denen EHEC-Verdacht herrschte an den Tag legten. "Bevormundung" wähnte er und unterstellte den Zeitungen gleich auch noch eine übergroße Nähe zu Anzeigenkunden und Unternehmen. Und so ließen Sie - freundlicherweise mit Ankündigung - dem Mailer Ihren Unmut spüren über die zunehmende Verrohung schnell gefertigter Anschreiben, gefördert durch die Erfindung der email.
Dem möchte ich mich anschließen, vor allem im Zuge der nicht abebben wollenden Diskussionen über die Servicewüste Deutschland. Ich möchte neben dem viel propagpagierten Wutbürger und dem Kundenterror eine neue Spezies ausmachen, nämlich den Terrorkunden.
In diesem Sinne:
Liebe, sehr geehrte Kunden,
ich weiß, dass Sie Rechte haben und auch gerne in Anspruch nehmen, Rechte übrigens, die sich manchmal nicht einmal mit Grundrechten der Bundesreprublik Deutschland vereinbaren lassen ("Die Würde" und so).
Deshalb nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es sich einfach nicht gehört, eine email ohne Anrede zu verfassen (ja, es gehört sich nicht!); ebenso zweckfreie, nicht zu entschlüsselnde Abkürzungen, die kein Mensch (ja, Händler sind auch Menschen, falls Ihnen das entgangen sein sollte) versteht, weil Sie sich diese erst beim Schreiben in Ihrem kleinen Kopf ausgedacht haben.
Bitte unterlassen Sie auch das Hervorheben von Ihrer Meinung nach wichtigen Textpassagen durch Fettschrift oder (noch viel schlimmer) drei Frage-, Ausrufungs- oder sonstirgendwelchen Zeichen. Der Imperativ ist eben nicht immer Sexy.
Und - Achtung lieber Terrorkunde, jetzt kommt das Wichtigste - vergessen Sie dieses widerliche "MFG" oder, weitaus schlimmer, "mfg", es sei denn Sie möchten, dass der Empfänger Ihrer email sofort erkennt, dass Sie nichts im Kopf haben.
Haben Sie das verstanden??? Danke!!!
Abonnieren
Posts (Atom)